Als hätte man tragende Eisenstangen eines Gerüstes zu lange nicht gewartet, sodass sie langsam aber kontinuierlich ihre Farbe zu einem Rostrot geändert haben.
Du fängst an die Stangen auszuwechseln, jedoch kommst du nicht gegen das stetige Farbenwechseln jener Elemente an, die kurz vorher noch neuwertig erschienen. Irgendwann droht das Gerüst einzustürzen und der Punkt ist erreicht, an dem du das wackelige Gerüst besser verlassen solltest. Dein Partner versucht mit letzten Kräften aber enormer Willenskraft das Gerüst wieder herzurichten, während unten die tragende Konstruktion bereits zerbricht. Du selbst springst im letzten Moment ab, und landest auf kaltem, unberührtem Boden, auf den du dich zuvor nie getraut hast. Kannst in dem Moment nur an dich denken, denn die Situation überfordert dich. Für deinen Partner sieht es dramatischer aus, denn er versucht mit verwundeten Händen an jenen rostroten Stangen festzuhalten, auch wenn sie selber kurz vorm Durchbrechen sind. Sie halten ihn aus, sodass er sanft zu Boden gleiten kann. Durch das Adrenalin bemerkte er nicht, dass sich eine Eisenstange durch seine Hand gebohrt hat. Wird sein Blut vergiftet werden? Kann er das Gift in naher Zeit aus seinem Körper spülen? Wird er oft daran erinnert?
Warum achtest du nur auf dich selber und versuchst in dem neuen, noch dunklem Gebiet hin und her zu wandern? Warum versuchst du nicht das Gift aus seiner Hand zu saugen, damit seine Wunde schneller verheilt?
Während du darüber nachdenkst, erscheint ein heller Strahl am Himmel, welcher das zerstörte Gerüst am Boden mit Licht durchflutet. Jemand hält einen Spiegel so, dass das Licht noch heller erscheint. Das Rostrot beginnt zu leuchten. Ebenso wie der Himmel in diesem Moment. Ein Schauspiel, welches wahrhaftig eines der schönsten ist, das je von der Natur hervorgebracht wurde. So scheint es.
Was wirst du tun, wie willst du weiter machen? Willst du nur den Moment genießen? Du tust es. Ob es das Richtige ist, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass sich deine einst bessere Hälfte auf genau dem gleichen Boden befindet wie du. Ihr geht jedoch in verschiedene Richtungen.
Es kommt doch nur auf den Blickwinkel an. Kommt es?Warum achtest du nur auf dich selber und versuchst in dem neuen, noch dunklem Gebiet hin und her zu wandern? Warum versuchst du nicht das Gift aus seiner Hand zu saugen, damit seine Wunde schneller verheilt?
Während du darüber nachdenkst, erscheint ein heller Strahl am Himmel, welcher das zerstörte Gerüst am Boden mit Licht durchflutet. Jemand hält einen Spiegel so, dass das Licht noch heller erscheint. Das Rostrot beginnt zu leuchten. Ebenso wie der Himmel in diesem Moment. Ein Schauspiel, welches wahrhaftig eines der schönsten ist, das je von der Natur hervorgebracht wurde. So scheint es.
Was wirst du tun, wie willst du weiter machen? Willst du nur den Moment genießen? Du tust es. Ob es das Richtige ist, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass sich deine einst bessere Hälfte auf genau dem gleichen Boden befindet wie du. Ihr geht jedoch in verschiedene Richtungen.


Hey, toller Blog!
AntwortenLöschenVielleicht magst du ja mal bei mir vorbei schauen, und vielleicht gewinne ich eine neue Leserin dazu. Behalte deinen Blog ab jetzt im Auge :)
Liebe Grüße Sophia
www.sophias-fashion.blogspot.com